Gerard zieht vom Land mit seinen Eltern in die Stadt. In seiner  alten Schule gab es oft Ärger, da er seine Wut an anderen Kindern und Sachen ausließ. Anfangs geht es in der neuen Schule nicht viel besser weiter und Gerard wünscht sich meistens ganz weit weg. So lernt er auf seinen Fahrradstreifzügen durch die Stadt einen wohnungslosen Mann kennen, der mit einem zahmen Fuchs unterwegs ist und bettelt. Gerard stellt sich viele Fragen – wie lebt der Mann- warum ist er auf der Straße- und warum hat er einen Fuchs? Plötzlich ist der Mann verschwunden und Gerard macht sich auf die Suche…

Eine Bühnenadaption nach der Novelle FOX von Mathew Sweeney

Text Lindy Annis
Mit Charmaine Gorman, Joshua Spriggs, Ona Nurkkala, Edvard Lammervo, Jeanette Hubert
Regie Anja Scollin
Bühnenbild: Kerstin Junge; Kostümbild Bärbel Jahn; Puppe Fuchs: Rachel Pattison; Videoanimation: Anna Arndt, Lichtdesign: Josep Maria Comas Jorda; Sounddesign: Jeanette Hubert

Dauer: 80 minutes

Preise

Einzelpersonen: 7.50
Gruppen: 7.50
Gruppen + "Ermäßigungsschein from JugendKulturService": 6.00
Gruppen aus Brandenburg: 7.00

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Zitty****2017

Das Platypus Theater erzählt ­humorvoll eine leise Geschichte um Obdachlosigkeit und Freundschaft Der Fuchs hat ein leuchtend rotes Fell und hebt sich von der grauen Stadtkulisse deutlich ab. Wärme und Wildheit gehen von ihm aus. Verständlich, dass der elfjährige Gerard von ihm fasziniert ist. Er ist neu in der Stadt und hat an der Schule Probleme. So freundet er sich mit dem obdachlosen Mann an, dem der Fuchs gehört. Lindy Annis hat für das englischsprachige Kinder-und Jugendtheater Platypus die Geschichte nach dem Buch des bekannten irischen Autoren Matthew Sweeney behutsam für die Bühne bearbeitet. Gerard zeichnet gerne und versucht, den Mann und den Fuchs in Bildern festzuhalten. In Live-Projektionen entstehen die beiden so, wie der Junge sie sieht. Die Berliner Singer-Songwriterin Jeanette Hubert begleitet die Szenen mit einem mal prägnanten, mal melancholischen Sound­track. „Fox“ ist eine eher leise Geschichte, die vom jungen Publikum konzentriert aufgenommen wird. Das Englisch ist so einfach, dass es von Fünftklässlern verstanden werden kann. Das Thema Obdachlosigkeit wird aus Gerards kindlicher Perspektive ganz unaufgeregt präsentiert, aber nicht verharmlost. Alkoholsucht, Krankheit und Mobbing, das gibt es hier, aber genauso Freude, Freundschaft und Zukunft...

Tagesspiegel 2017

... „Er ist der Mann mit dem Fuchs“, sagt der junge Gerard, als er einen Obdachlosen erblickt, der sich einen gezähmten Fuchs hält. Wohl kein Erwachsener hätte das Gesehene so prägnant auf den Punkt bringen können.